Werden Bauhöfe bald ganz durch private Dienstleister ersetzt? Ganz sicher nicht. Dazu sind viele Leistungen der Bauhöfe zu hochwertig, zu spezifisch und zu exklusiv. Doch der Druck auf die Bauhöfe und deren Leiter wächst. Die Verwaltung fordert:stärkere Orientierung am Markt, runter mit den Kosten. Was aber geht und was geht nicht? Die interkommunale Zusammenarbeit zeigt Wege aus dieser Zwickmühle, sowohl beim Meinungs- und Erfahrungsaustausch als auch bei der praktischen Kooperation von Betrieben. Bei uns in der Zeitschrift KommunalTechnik nimmt dieses Thema längst schon einen wichtigen Platz ein. Nun bekommt es auch im Internet eine Plattform: Sie finden sie unter "Interkommunale Zusammenarbeit". Klicken Sie sich ein unter www.kommunaltechnik.net
Forum 'Interkommunale Zusammenarbeit' auf der demopark 2005
Fährt bald überall die private Müllabfuhr durch die Strassen, und kümmern sich nur noch Gartenbauunternehmen um Sportplätze und Parkanlagen? Auch dieses Thema diskutierten kommunale Praktiker auf dem Bürgermeister- und Amtsleitertreffens: “Interkommunale Zusammenarbeit als Werkzeug zur Schaffung wirtschaftlicher und leistungsfähiger Bauhöfe? Praktische Erfahrungen und Visionen.“ im Rahmen der demopark 2005.
Am Donnerstag den 27. 1. 2005 trafen sich wie jedes Jahr und nun schon zum neunten Mal die Bauhofleiter und ihre Stellvertreter aus der Region zum Erfahrungsaustausch. Thomas Mantarlis, Bauhofleiter aus Schwanstetten, konnte 36 Personen im Bauhof Rednitzhembach begrüßen. Laden Sie hier die Datei herunter (pdf, 200 kb)
Viele Kommunen sind heute nicht mehr in der Lage, ihre gesetzlich vorgegebenen Aufgaben zu erfüllen. Bei dem bestehenden Spagat zwischen den von den Kommunen zu erfüllenden Leistungen einerseits, und den klammen öffentlichen Haushaltsmitteln andererseits, haben wir den Gedankengang der interkommunalen Zusammenarbeit in die öffentliche Diskussion mit eingebracht.“ so Dr. Jürgen Busse, geschäftsführendes Präsidialmitglied des Bayerischen Gemeindetags in seinem Vortrag zum Neujahrsempfang Jura 2000 in Dietfurt am 14. 1. 2005. Laden Sie hier die Datei herunter (pdf, 170 kb)
Am Mittwoch, den 13. April 2005, fand die halbjährliche Betriebsleiter-Tagung der Städte der Bodenseeregion statt. Gastgeber war dieses Mal die Stadt Heidenheim, welche der Runde zum offenen und innovativen Informationsaustausch schon seit Jahren angehört. Laden Sie hier die Datei herunter (pdf, 495 kb)
Enger zusammenrücken wollen die Bauhofleiter im Landkreis Traunstein. Zum gegenseitigen Gedankenaustausch kamen die Bauhofleiter der Region zum vierten Mal zusammen. Diesmal war Treffpunkt in Ruhpolding. Laden Sie hier den Beitrag herunter (pdf, kb)
Sachsenhagen und Wunstorf gehen gemeinsame Wege (Teil 1)
Überbetriebliche Zusammenarbeit ist seit neuerer Zeit nach der Privat- und Landwirtschaft nun auch in der öffentlichen Hand das Schlagwort, um kostengünstig Betriebsleistungen zu erbringen. Ulrich Reumke und Wilhelm Cordes, Leiter der benachbarten Betriebsstätten der Samtgemeinde Sachsenhagen und der Stadt Wunstorf arbeiten bereits seit fast acht Jahren nach diesem Motto erfolgreich zusammen, mit wachsender Intensität und Kostenersparnis. KommunalTechnik hat sich nach notwendigen Voraussetzungen, möglichen gemeinsamen Arbeitsbereichen und Vorteilen erkundigt. Laden Sie hier den Beitrag herunter (pdf, 390 kb)
Sachsenhagen und Wunstorf gehen gemeinsame Wege (Teil 2)
In Ausgabe Nummer 5/2004 von KommunalTechnik wurde am Beispiel unserer Bauhöfe Sachsenhagen und Wunstorf vorgestellt, wie überbetriebliche Zusammenarbeit möglich ist und funktionieren kann. In dieser Ausgabe folgt die Fortsetzung. Solche Kooperationen haben viele Synergien und bringen auch echte Kostenersparnisse. Aber es gilt einige wichtige Regeln einzuhalten. Daher geben wir hier interessierten Kollegen einige Tipps aus der Praxis. Laden sie hier den Beitrag herunter (pdf, 350 kb)